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Konzert am 26.09.2026

2. Okt.
2 Min. Lesezeit

Ein Abend für das Akkordeon – Musik, Begegnung

und besondere Klangmomente

Das Instrument des Jahres 2026 stand im Mittelpunkt

Was für ein schöner Konzertabend! Im Mittelpunkt stand das Akkordeon – mein Instrument, das 2026 zum Instrument des Jahres gekürt wurde. Für mich war das eine wunderbare Gelegenheit, dem Publikum die ganze Vielfalt und Ausdruckskraft dieses besonderen Instruments zu zeigen.

Gemeinsam haben wir uns auf eine musikalische Reise durch verschiedene Epochen begeben: von der Musik des Barock über die Klassik bis hin zur Moderne. Werke von Domenico Scarlatti, Giacomo Rossini, Richard Strauss und weiteren Komponisten standen auf dem Programm – allesamt Bearbeitungen, die ich speziell für mein Knopf-Akkordeon eingerichtet habe.

Es ist immer wieder spannend, zu erleben, wie unterschiedlich ein Akkordeon klingen kann. Mal zart und fast schwebend, dann wieder kraftvoll und orchestral. Die verschiedenen Klangfarben und Möglichkeiten meines Instruments zu zeigen und mit dem Publikum zu teilen, hat mir an diesem Abend besonders viel Freude gemacht.

Eine wichtige Rolle spielte dabei auch meine Frau Tanja Lutz, die mit viel Herz und interessanten Geschichten durch das Programm geführt hat. Ihre Moderation hat den musikalischen Abend wunderbar ergänzt und hoffentlich so manchen Blick auf das Akkordeon und seine Geschichte verändert.

Ein ganz besonderes Erlebnis war das Zusammenspiel mit der Orgel. Wenn die unterschiedlichen Klangfarben der Akkordeon-Chöre auf die Register der Orgel treffen, entsteht eine ganz eigene Klangwelt. Besonders eindrucksvoll konnten wir das in der „Suite de concert“ von Angelis Franck erleben.

Auch meine eigene Komposition „Metamorphosen“ bekam durch das Zusammenspiel von Akkordeon und Orgel eine besondere Tiefe. Ich freue mich sehr, dass Laurentiuskantorin Stephanie Borkenfeld-Müllers den Orgelpart übernommen und damit diese musikalische Verbindung möglich gemacht hat.

Am Ende des Konzertes war die Freude groß: Der lang anhaltende und begeisterte Applaus des Publikums führte sogar zu zwei Zugaben. Für mich als Musiker gibt es kaum etwas Schöneres, als zu spüren, dass die Musik die Menschen erreicht und berührt.

Anschließend blieb noch Zeit für Gespräche bei einem Glas Wein. Es wurde erzählt, gefragt, gelacht und über die Musik gesprochen. Genau diese Begegnungen sind für mich ein wichtiger Teil eines Konzertabends.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die diesen besonderen Abend mit uns erlebt und mit ihrem Applaus, ihrer Aufmerksamkeit und ihrer Begeisterung zu einem wunderbaren Konzerterlebnis gemacht haben.

Und vielleicht hat an diesem Abend der eine oder andere entdeckt, dass im Akkordeon noch viel mehr steckt, als man zunächst vermuten würde.

Euer Michael

 
 
 

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